GEFÜLLTE ZUCCHINIBLÜTE
Portionen

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Zutaten

1 Paprika, orange
1 Stück Gorgonzola
1 Zucchiniblüte
Balsamico
Olivenöl
Petersilie
Sahne
Salz, Pfeffer
Heinz Thevis VOX Videotext, Kochdüll, 11.10.1999

Zubereitung

1. Paprikasalat
Die entkernte Paprika in feine Streifen schneiden, mit einer Marinade aus Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer überziehen und auf einem flachen Teller anrichten. Den Gorgonzola mit Sahne, Salz und Pfeffer vermengen, mit einem Spritzbeutel in die Zucchiniblüte dressieren und mit einem Strauss Petersilie garnieren.
2. Gefüllte Zucchiniblüten (Dekorative Vorspeise)
Zutaten für neun Stück: 250 g Seezungenfilet, Salz, Zitronenpfeffer, 1 Spitzmorchel, 1 Eiweiß, 150 g Sahne, 1 Zucchini, 9 Zucchiniblüten, 400 ml Fischfond
2.1. Das Seezungenfilet klein würfeln, mit Salz und Pfeffer würzen und im Kühlschrank etwa 15 Minuten gut durchziehen lassen. Die Spitzmorchel in Wasser etwa 20 Minuten einweichen.
2.2. Den Fisch im Mixer mit dem Eiweiß pürieren. Die Sahne nicht zu steif schlagen und unterziehen. Die Mischung kühl stellen.
2.3. Den Zucchini waschen und in winzig kleine Würfel schneiden. Die Morchel aus dem Wasser nehmen und klein würfeln. Die Fischmasse dritteln. Ein Drittel mit den Zucchiniwürfeln mischen, das zweite Drittel mit den Morcheln mischen.
2.4. Die Zucchiniblüten vorsichtig waschen und trockentupfen. Die Blütenstempel herauslösen. Mit den verschiedenen Füllungen je drei Blüten füllen. Die Blütenspitzen vorsichtig über der Füllung zusammenschlagen.
2.5. Den Fischfond mit 300 ml Wasser in einem Topf erhitzen, und die Zucchiniblüten etwa 3 Minuten darin ziehen lassen. Herausnehmen und lauwarm servieren. Dazu passt Bagütte.
Tips: Statt Seezungenfilet kann auch Schollen- oder Rotzungenfilet verwendet werden. Die Zucchiniblüten können auch mit einer Kalbfleischfarce oder Hühnerbrustfarce gefüllt werden. Am besten lassen sich die Blütenstempel der Zucchiniblüten mit einem Tourniermesser herauslösen. Sehr einfach gelingt das Füllen der Blüten mit einem Spritzbeutel mit großer Tülle.
3. Gezuckerte Rosen
Zutaten: 6 frische halbgeöffnete Rosen, in mittlerer Grösse und verschieden Farben, 3 Eiweiss, 3 EL Wasser, 500 g Puderzucker
3.1. Das Eiweiss leicht mit dem Wasser verrühren, ohne Schaum zu erzeugen. Die Mischung in ein tiefes enges Gefäss giessen ( ein hohes Glas z.B.).
3.2. Die Rose und die Blätter in das Gefäss eintauchen und darauf achten, dass die Blumen gut mit der Mischung bedeckt werden.
3.3. Jede Rose einzeln einige Minuten zum Trocknen in ein anderes Gefäss, auch dieses tief und schmal, stellen.
3.4. Den Puderzucker in ein Mehlsieb geben und jede Rose bestäuben, bis sie ganz bedeckt ist.
3.5. Die Rosen umdrehen und für ein oder zwei Tage aufhängen, bis der Guss hart geworden ist und wie Porzellan aussieht. Noch drei Tage auf einen Teller legen.
3.6. Mit gezuckerten Rosen kann man Kuchen und Desserts verzieren und man kann die Blütenblätter essen. Sorgfältig in Alufolie verschlossen, im Tiefkühlfach, halten die Rosen bis zu fünf Monaten.
4. Gezuckerte Veilchen und Rosenblätter
Das sind hübsche aromatische Garnierungen für Speiseeis, Käsekuchen, Sorbets oder Torten: Die Veilchen- oder Rosenblätter vorsichtig waschen, trockenschütteln. Ein Eiweiss zu grobblasigem Schaum schlagen, dann die Rosenblätter oder die Veilchen zuerst in den Schaum tauchen und anschließend in Streuzucker stippen, so daß sie gut damit überzogen sind. Auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und bei sehr niedriger Temperatur (auf niedrigster Stufe) im Ofen backen, bis sie trocken und knusprig sind. Auf Kuchengittern vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren.


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